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Case Study

Nicht das beste CPMS.
Das richtige.

Wie Stackbox einen CPO durch Auswahl und Einführung seines CPMS geführt hat – von den eigenen Use Cases über einen gewichteten Anforderungskatalog bis zur unterschriebenen Entscheidung. Herstellerneutral, weil wir selbst CPMS gebaut haben und keins verkaufen.

Kunde CPO · Stadtwerk
Bereich Auswahl & Einführung
Leistung CPMS Selection

Sechs Anbieter, sechs Demos, kein Vergleich.

Der Markt für Charge Point Management Systeme ist reif – es gibt mehrere sehr gute Systeme. Genau das macht die Entscheidung schwer: Wenn die Anbieter im Kern vergleichbar wirken, fehlt die Grundlage, auf der man sie überhaupt unterscheiden könnte.

Jede Demo zeigt den Idealfall

Präsentiert wird der glatte Standardablauf. Die Fälle, an denen es später wirklich hakt – Sonderkonstellationen, Massenverarbeitung, Tariflogik, Datenexport – kommen in keiner Demo vor. Vergleichbar wird dabei nur die Präsentation, nicht das System.

Anforderungen ohne Gewicht

Ein Katalog mit zweihundert Zeilen, in dem alles ein Muss ist, führt dazu, dass alle Anbieter fast gleich abschneiden. Am Ende entscheidet der Preis oder der sympathischste Vertrieb – nicht die fachliche Passung.

Die Systemlandschaft kommt zu spät ins Spiel

Das CPMS wird isoliert bewertet. Dass es später mit ERP, CRM, Abrechnung und Asset-System sprechen muss, zeigt sich erst im Projekt – wenn die Entscheidung längst gefallen und der Vertrag unterschrieben ist.

Wechselkosten bleiben ungerechnet

Was passiert, wenn es nicht passt? Datenexport, Roaming-Verträge, Migrationspfad, Eigentum an den Ladepunktdaten – Fragen, die vor die Unterschrift gehören und fast immer erst danach gestellt werden.

Der Kern des Problems

Ein CPMS ist heute weitgehend Commodity: Die Kernfunktionen können alle relevanten Anbieter. Damit entscheidet nicht mehr die Funktionsliste, sondern die Passung zu den eigenen Use Cases und zur bestehenden Systemlandschaft. Diese Passung lässt sich in keiner Demo erkennen – sie muss vorher definiert und gewichtet werden.

Erst die eigenen Use Cases. Dann der Markt.

Stackbox dreht die übliche Reihenfolge um: Nicht der Anbieter liefert den Kriterienkatalog, sondern die eigenen Geschäftsprozesse. Wir begleiten den gesamten Weg – von der Anforderungsaufnahme über den RfP bis zur Einführung und dem Anschluss an die bestehende Landschaft.

1

Use Cases statt Featureliste

Wir starten bei den Geschäftsprozessen: Welche Ladeprodukte, welche Kundengruppen, welche Abrechnungsmodelle, welche Betriebsabläufe. Daraus entsteht der Anforderungskatalog – nicht aus einer Anbieterbroschüre.

2

Gewichtung vor Bewertung

Jede Anforderung bekommt ein Gewicht und eine Kategorie: Ausschlusskriterium, differenzierend oder wünschenswert. Erst diese Trennung macht aus einer Punktetabelle eine Entscheidung, die man auch im Aufsichtsgremium begründen kann.

3

Longlist aus Passung, nicht aus Marktanteil

Wir kennen die relevanten Systeme aus der Praxis. Auf die Longlist kommt, was zu Volumen, Region und Produktmodell passt – inklusive der ehrlichen Aussage, welche Anbieter für diesen Fall gar nicht in Frage kommen.

4

RfP mit prüfbaren Fragen

Statt „Unterstützen Sie OCPI?“ fragen wir nach Version, konkreten Modulen und Referenzen im Produktivbetrieb. Antworten, die man nachprüfen kann – statt Fragen, die jeder Anbieter mit Ja beantwortet.

5

Proof of Concept an den Sonderfällen

Getestet wird nicht der Standardablauf, sondern die drei, vier Konstellationen, an denen es erfahrungsgemäß hakt. Genau dort trennen sich Systeme, die in der Demo identisch aussahen.

6

Einführung und Anschluss an die Landschaft

Nach der Entscheidung begleiten wir den Rollout und binden das System an ERP, CRM, Abrechnung und Asset-Management an. Die Auswahl endet nicht mit der Unterschrift, sondern mit einem System, das im Betrieb funktioniert.

Use Case → Prüfkriterium

Use Case Kriterium
Ad-hoc-Laden mit Karte → PSP- & Terminal-Integration
Roaming über Partner → OCPI 2.2.1 · Module
Flottenkunden & Tarife → Tarifmodell & Mandanten
Eichrecht & Belege → Transparenzsoftware · Export
Bestand aus Asset-System → Import- & API-Fähigkeit
Abrechnung ins ERP → CDR-Export · Buchungslogik

Bewertungsmodell

Fachliche Passung zu den Use Cases
Integrationsfähigkeit in die Systemlandschaft
Betrieb, Support & Service Level
Kommerzielles Modell & Skalierung
Exit: Datenexport & Migrationspfad

Im Anforderungskatalog geprüft

OCPP 1.6J / 2.0.1 OCPI 2.2.1 ISO 15118 Eichrecht REST API Webhooks SSO / SAML CDR-Export

Was eine begleitete Auswahl verändert.

Der Unterschied zeigt sich nicht am Tag der Entscheidung, sondern zwölf Monate später – wenn die Prozesse laufen, die vorher niemand geprüft hat.

Auswahl ohne Verfahren
Entschieden wird nach Demo-Eindruck und Preis
Der Kriterienkatalog kommt vom Anbieter
Integrationsfähigkeit zeigt sich erst im Projekt
Sonderfälle tauchen nach dem Go-Live auf
Der Ausstieg wurde nie durchgerechnet
Auswahl mit Verfahren
Entschieden wird gegen gewichtete eigene Anforderungen
Der Katalog entsteht aus den eigenen Use Cases
Integrationsfähigkeit ist vor der Unterschrift geprüft
Sonderfälle sind im Proof of Concept getestet
Migrationspfad und Datenexport sind vertraglich geklärt
0

eigenes Anbieterinteresse in der Bewertung – wir verkaufen kein CPMS

Use Cases

als Ausgangspunkt des Katalogs statt einer Anbieter-Featureliste

3

Kriterienklassen getrennt bewertet: Ausschluss, differenzierend, wünschenswert

PoC

an den Sonderfällen getestet, nicht am Standardablauf

Exit-Szenario und Migrationspfad vor der Unterschrift geklärt

Rollout

begleitet bis zum Anschluss an ERP, CRM und Abrechnung

Wir hätten uns nach der zweiten Demo entschieden – und zwar falsch. Der Katalog hat sichtbar gemacht, dass zwei unserer wichtigsten Abläufe beim Favoriten gar nicht abgebildet waren.

Projektleitung Ladeinfrastruktur · Stadtwerk, DACH

Steht bei euch eine CPMS-Entscheidung an?

Wir schauen uns eure Use Cases an und sagen, worauf es bei eurer Auswahl wirklich ankommt – ohne ein eigenes System im Rennen zu haben.

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